PROJEKTE
 

Seit 1995 reist Elke Scheiner nach Kamerun. In Maroua hat sie die Arbeit der engagierten Frauen von AFEMDI und die ebenso aktiven Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums GIC Avenir Femme kennengelernt. Ziel von Elke Scheiner ist es, die Projektarbeit von AFEMDI durch Vorträge über das Leben der Frauen im Hohen Norden von Kamerun zu unterstützen; hierdurch soll das jährliche Schulgeld für 100 bedürftige Mädchen und Frauen erwirtschaftet werden. Das Jahresschulgeld beträgt 240 Euro.
Bei der Arbeit für das Projekt AFEMDI wird Elke Scheiner von einem großen Freundeskreis unterstützt, der Sach- und Geldspenden und Organisationshilfe leistet. Der Freundeskreis setzt sich zusammen aus Institutionen und beruflichen Begleitern aus der langjährigen Arbeit von Elke Scheiner in Rheinhessen und aus Bürgerinnen und Bürger vornehmlich aus Mainz über Alzey bis hin nach Worms. mehr...


Labyrinth-Projekt Framersheim
(Rita Breuder)

KUNSTOBJEKTE & INSTALLATIONEN
STEINSETZUNG LABYRINTH
SCHALENSTEIN & ELEMENTE-RICHTUNGSZEICHEN
(Rita Breuder)
KULT-UR-BAUM
(Sigrun Aust-Job, Esther Böbel)
Er zeigt sich in Form einer Stele von ca. 2,50 - 3 m Höhe mit verschiedenen einheimischen Gehölzen und unterschiedlichen Durchmessern auf einen Mittelpfosten aufgefädelt. Diese Stele steht  symbolisch  für die unzähligen  Bäume, die einer intensiv genutzten Landwirtschaft weichen mussten. Sie sind scheibenweise wieder zu einem einzigen Stamm zusammengesetzt.
ORIENTIERUNG-SCHALE
(Philip Krämer)

Gelblich-weiße Elbsandseinplatte mit einer Fläche von ca. 1 qm mit eingearbeitetem Schweinsthaler Sandstein/rot, auf getürmten Kalksteinen vom Berg. Eingearbeitet sind - zur Orientierung der BesucherInnen - die wichtigsten landschaftlichen Blick-Punkte rund um den Hornberg. 
ORT DER STILLE
(Slavica Baresic-Holzer)
Aus Weidenzweigen, die um kräftige Stöcke geflochten sind, entsteht ein überdimensionaler Korb, der Platz für einen Menschen bietet. Dieser Ort kann  zur Einstimmung dienen, aber auch nach Dem Gang ins Labyrinth die Möglichkeit bieten, sich zurückzuziehen.
SINNENHOCKER
(Rita Breuder, Steffi Vogt,
Christian Breuder)
Die Sinnenhocker, gebaut mit Kalksteinen, laden ein mit großem Auge, Ohr und Mund auszuruhen und nachzuspüren, wie Außenräume sich in Beziehung setzen zu unseren Innenräumen.
ÜBERLEBENS-SPIELHÖLLE
(Eva Mühlendyck)

Zwei 1,80 m hohe halbkugelförmige Behausungen. In die Höhle gelangt man über eine Hängebrücke. Die Innenräume sind mit Spiegelfolie ausgekleidet. Auf einer Ablage ein Sammelsurium absurder Dinge sowie eine Alarmanlage. Beide Höhlen sind durch einen Schlauch verbunden. Vor den Höhlen 2 Teleskope, Tische und Bänke mit Gästebuch. Diese Installation lebt davon, dass die BesucherInnen mitspielen. Fantasien können entwickelt werden, um die eigene Position innerhalb der uns umgebenden Umwelt und somit EINER WELT zu suchen oder auch neu zu erfinden. 

 
Labyrinth-Platz Framersheim

Ein Projekt von Rita Breuder
und der Ortsgemeinde Framersheim

Durch diese Steinsetzung und die begleitenden künstlerischen und kulturellen Beiträge möchte ich der Erde ihren eigentlichen Wert zurückgeben und stärkend wirken - und damit auch auf uns selbst - hier im engen Umfeld von Agrar-,  Müll-, Atom- und Windindustrie.
Dieses Labyrinth ist ein Zeichen angesichts der fortschreitenden Auszehrung unserer heimatlichen Natur durch immer mehr Technik und Rationalität zur Erinnerung, Selbst-Besinnung, Neu-Bestimmung und Nah-Erholung.

Gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz 2000 und unterstützt mit finanzieller und tatkräftiger Hilfe von Privatpersonen und Institutionen.

Wir bitten, den Labyrinth-Platz sauber zu halten, keine Steine usw. wegzunehmen und mit der Natur pfleglich umzugehen. Nehmen Sie Rücksicht auf die Tiere. Betreten des Platzes auf eigene Gefahr. Eltern haften für ihre Kinder.

Dieses 7-Wege-Labyrinth ist nach der kretischen Form gelegt. Sein Durchmesser beträgt ca. 34 m, die Gesamtweglänge etwa 700 m (hin und zurück). Es hat eine Fläche von etwa 1000 qm, der gesamte Labyrinth-Platz umfaßt ungefähr 2000 qm.
Der Eingang befindet sich im Nord-Osten. Größere Steine weisen durchgängig in die vier Himmelsrichtungen: im Osten der Odenwald, im Süden der Pfälzer Wald, im Westen die Eifel und im Norden der Taunus. Ein Quarzit von etwa 60 cm Durchmesser liegt im Zentrum. 
Die Steine des Labyrinthes sind vorwiegend Kalksteine aus der Gemarkung, aber auch aus der näheren und weiteren Umgebung. Mehr als 300 Tonnen Steine wurden seit dem 29.5.1999 von Helferinnen und Helfern bewegt. Die Steine zeigen sich in ihren verschiedenen gewachsenen Formen, Farben, Einschlüssen, Fossilien und bildhauerischen Gestaltungen. Am 22.6.2000 übergaben wir den Labyrinth-Platz der Öffentlichkeit.
© 2000 Ursula Minkenberg-Adam